





Die Entstehungsgeschichte von KUN-TAI-KO
Die Enstehungsgeschichte von KUN-TAI-KO ist in erster Linie mit der Person von Prof. Lucien Victor Ott verbunden. Der am 10.02.1990 verstorbene Franzose war zuletzt Träger des
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10.DAN KUN-TAI-KO 7.DAN Ju Jitsu 7.DAN Karate 1.DAN Judo, |
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und
lebte zuletzt in Brüssel,wo er sich als Chefausbilder der
"Königlich-Belgischen-Polizeiakademie" einen
bedeutenden Namen gemacht hat. Der ehemalige Stuntman,
Fallschirmspringer und Legionär arbeitete jahre-
lang als Leibwächter in der französischen Politik und
als Double in franz. und amerikanischen Filmen.
Seine Fähigkeiten in Judo, Karate und Ju-Jitsu erweckten in
ihm nach vielen Jahren der Praxis den Wunsch, eine noch bessere und
endgültige Form der Selbstverteidigung zu finden. Zu Besuch
bei seinem Meister
Murakami, 10. DAN in Japan, fielen seine Ideen auf fruchtbaren Boden.
Zusammen entwickelten diese beiden Spezialisten eine Kampfsportart, die
an Effektivität nicht zu übertreffen ist. Ohne
Schnörkel, überflüssiges Ge-plänkel
und optische Showeffekte reifte in den Jahren KUN-TAI-KO heran, dessen
Name wörtlich übersetzt
"Mächtiger kleiner Körper" bedeutet. Diese
Widersprüchlichkeit drückt den Grundgedanken von KTK
aus.
Mit einem kleinem Körper "Mächtiges" zu leidten, mitz
schwacher Hand im notfall doch kräftig zupacken zu
können, das war die Idee von Maitre Ott. Nach Jahren der
Erfahrung mit KUN-TAI-KO in Frankreich und Deutschland, zog es ihn nach
Belgien, wo er sich sein eigenes Dojo aufbaute. Diesem fügte
er eines nach dem anderen hinzu, wurde von der "World Ju-Jitsu
Federation" als Präsident in Belgien eingesetzt und
übernahm dieVizepräsidentschaft in Deutschland. In
den letzten Jahren baute er mit vielen europäischen und
amerika-
nischen Polizeiinstitutionen ein Self-Defence System auf, das als
beispielhaft in der Welt gilt. Man kann heute
davon ausgehen, daß Grundelemente des KTK von vielen
Ordnungshütern auf der ganzen Welt angewandt
werden.
Unser Großmeister wurde am 21.12.1931 in Algerien geboren. 1950 kam Meister Ott zur militärischen Nahkampftruppe ( Ecole d'Education Militaire et du Combat ) in Pau, Frankreich. Dort wurde er durch General Montsabbert zum persönlichen Leibwächter von Präsident General de Gaulle ernannt .Im Indochina-( Vietnam )und Algerienkrieg verspürte er erstmals die Gewalttätigkeit, die unter Stresssituationen in jedem Menschen schlummert.
Da erwachte in ihm der Gedanke, sich im Bereich Sicherheit und Schutz von gefährdeten Personen zu spezialisieren. Gezielt ausgerichtet auf Persönlichkeiten der Politik oder des Wirtschaftslebens, die Opfer möglicher Attentate werden könnten.
1957 kreierte er zusammen mit seinem Meister Murakamii in Paris und Japan die Stilrichtung KUN-TAI-KO und legte den Grundstein für die WKBA ( World KUN-TAI-KO Budo Association ).
Mehr als 5000 Schüler wurden durch ihn ausgebildet.
Viele von ihnen trugen KTK in die Welt hinaus. Anfang der 60er Jahre bekam Meister Ott in Frankreich seinen festen Platz und
seine Mitgliedschaft im " Verein der Literatoren Frankreichs " und in der periodischen Presse.
Kurz darauf begann er in verschiedenen Seminaren Sicherheitstraining und vorbeugende Schutzmaßnahmen zu unterrichten.
In diesen Jahren gründete er in Frankreich die IBA ( International Bodygard Association ). In den Jahren 1972, 1976, und 1977 arbeitete er als Ausbilder bei den U.S. Marine Corps.
1972 war er Augenzeuge des grausamen Massakers der Olympischen Spiele in München ( Attentat auf israelische Sportler ) und stellte der deutschen Polizei sofort seine Hilfe zur Verfügung.
1973 gründete Meister Ott in Brannenburg die erste KUN-TAI-KO Schule im Inntal. Seine ersten Schüler waren: Norbert W. Punzet, Adi Bernard sen. und dessen Sohn Adi Bernard jun.
1977 gründete er in Brüssel die Ausbildungsstätte für die Spezialeinheit der belgischen Polizei und Gendarmerie, bei der er intensive Arbeit als offizieller Ratgeber leistete. Für seine stetige Zusammenarbeit mit den Polizeien verschiedener Ländern erhielt er in Mailand die Madaillle der "Scula Allievi Guardi Alexandra".
Die amerikanische Polizei dankte Lucien V. Ott am 19.04.88 mit der Auszeichnung "Honour Award".
Maitre Ott war als Sicherheitsexperte geladen, um alle Vorkehrungen zu treffen, welche den friedlichen Ablauf der Olympischen Spiele in Barcelona gewährleisten sollten. Am 22.06.1988 trat er als Sprecher am Internationalen Sicherheitskongress in Barcelona auf. Die Ausbildung der IBA-Experten war sein letztes Steckenpferd. In seiner europäischen Institution der "IBA" waren nur die Besten aus den Reihen der Kampfkunstaktiven, der Polizei und des Militärs tätig.
Sein Tod löste nicht nur bei vielen Freunden und unzähligen Anhängern der Kampfkunst, sondern auch in Persönlichkeiten der Staatsmächte verschiedener Ländern tiefste Trauer aus.
Er starb am 10. Februar 1990 nach schwerer Krankheit.Seine Ideologie, sich mit Körper und Geist dem Guten, zur Bewältigung des Bösen einzusetzen, bleibt in uns erhalten.